„Ein Jahrhundertroman!“ „Ein Meisterstück historischer Tiefenbohrungen!“ „Großartig und quälend wahrhaftig!“ Stimmen wie diese zeigen: Norbert Gstrein ist mit seinem jüngsten Roman „Im ersten Licht“ – seinem insgesamt fünfzehnten – wohl am Gipfel seines Schaffens angelangt. Dafür wird der Schriftsteller aus Österreich, der seit vielen Jahren in Hamburg lebt, im September mit dem Siegfried Lenz Preis 2026 ausgezeichnet. Denn wie die Katastrophen und Zerwürfnisse des 20. und 21. Jahrhunderts auf den einzelnen Menschen wirken: das zeigt im deutschsprachigen Raum kaum einer so brillant auf wie dieser große Schriftsteller.
Am Vorabend der Auszeichnung im Hamburger Rathaus spricht Norbert Gstrein im Rolf-Liebermann-Studio des NDR über sein Schreiben und liest aus seinen Büchern. Ursprünglich wollte er mit Jan Philipp Reemtsma darüber diskutieren, wie aus Geschichte Literatur wird. Reemtsma musste leider kurzfristig absagen. Dafür springt erfreulicherweise Gstreins Kollege und Freund Daniel Kehlmann ein und unterhält sich mit ihm über seinen jüngsten Roman und Literatur im Allgemeinen.
Moderation: Andrea Schwyzer
10. September 2026, 19.30 Uhr
Tickets gibt es hier im VVK ab dem 9. Juni 2026
Eine Veranstaltung von NDR Kultur in Kooperation mit der Siegfried Lenz Stiftung